So lange man gußeiserne Schienen anwandte, wurden die Fuhrwerke klein gebaut, um die Last auf größere Längen zu vertheilen und die einzelnen Räder nicht zu sehr zu beschweren. Die Räder waren von Gußeisen und man befestigte sie auf den Achsen, die man in Büchsen am Karren sich drehen ließ. Hie und da wandte man auch hölzerne Räder mit eisernen Reifen an. Als schmiedeeiserne Schienen gebräuchlicher wurden, welche die gußeisernen Räder schnell abnutzten, erfand man die Kunst, die Reifen der Räder hart zu gießen. Die Bauart der Wagen war roh, und Personen wurden damals auf Eisenbahnen noch nicht transportirt. Man findet keine Spuren davon, daß die Wagen auf Federn geruht hätten, ehe andere Locomotionsmittel als Pferde und Menschenkräfte angewendet wurden.