Unter dieser Bezeichnung wurden bis zum Jahr 1866 zwei verschiedenen Gesellschaften gehörige Bahnen, nämlich
a) die Aachen-Neuß-( Düsseldorfer),
b) die Ruhrort-Crefeld-Kreis Gladbacher Eisenbahn
verstanden. Die Linie von der belgischen Landesgrenze bei Bleyberg über Aachen nach Neuß, 77,7 km lang, wurde am 12. August 1852 für den Personenverkehr und 17. Januar 1853 für den Güterverkehr, die Verbindungsbahn Neuß-Düsseldorf mit fester Rheinbrücke am 24. Juli 1870. die 42,10 km lange Linie M.-Gladbach über Viersen, Crefeld nach Homberg (mit Rheintrajekt nach Ruhrort) am 5. Oktober 1849 für den Personenverkehr, sowie am 15. Oktober 1851 für den Güterverkehr eröffnet. Der Betrieb wurde von der Eröffnung an bis 1866 durch die Königl. Direktion der Aachen-Düsseldorf-Ruhrorter Eisenbahn für Rechnung der Gesellschaften geführt. Am 1. Januar 1866 wurden beide Bahn-Unternehmungen mit dem Netz der Bergisch-Märkischen Eisenbahn (s. diese) vereinigt. Rübenach.