In den Händen der Römer. Bei diesen erschien ein drittes, neues Motiv für den Wegbau, nämlich das der Beschleunigung der militairischen Machtentwickelung in den verschiedenen Theilen des unermeßlichen Reichs.
Mit unglaublichem technischen Talente bedeckten sie, in verhältnißmäßig kurzer Zeit, Italien, Spanien, Gallien, Britannien, Jllyrien, Thracien, Kleinasien, Pontus, Aegypten und Nordafrika mit einem Systeme von Straßen, das mit dem größten politischen und ökonomischen Takte entworfen war. Dies Netz umfaßte 372 große Straßen, von denen 29 in Rom selbst mündeten und die nach Antonins Jtinerarium nahezu 53,000 römische Meilen lang waren.