Schule 1857: 011. Wann und wie gelangte man dazu, die Holzspuren durch eiserne zu ersetzen?

So nahe es zu liegen scheint, zu dem dauerhafteren Material zu greifen, so hätte man doch vielleicht noch lange Bedenken getragen, zu dieser kostspieligen Neuerung zu schreiten, wenn nicht ein Zufall die großen Vortheile der Eisenspur in vollstes Licht gesetzt hätte. Im Jahre 1767 waren die Eisenpreise so niedrig, daß die Colebrook-Dale-Eisenwerke sich veranlaßt sahen, eine große Menge Roheisen in Vorrath zu fabriziren und man kam auf den Gedanken, demselben Plattenform mit Nagellöchern zu geben und einen der Spurwege des Werks, bis sich Gelegenheit zu günstigem Verkaufe böte, damit zu belegen. Es zeigte sich, daß aus diesem Wege die Last, welche ein Pferd bewegen konnte, so groß sei und die Unterhaltung so wenig koste, daß man nicht allein beschloß, die Bahn liegen zu lassen, sondern noch andere dergleichen zu bauen. Auf den Colebrook-Dale-Schienen, die eine, etwas concave Oberfläche hatten, bewegten sich gewöhnliche Räder ohne Spurkränze, sodaß man den Weg jeden Augenblick mit dem Karren verlassen konnte. Im Jahre 1776 erhielten die Schienen eine Erhöhung an ihrer Innenseite, welche die Karren im Geleise hielt und wurden ohne Unterstützung von Langhölzern direkt auf Querhölzern befestigt. 1793 wurden zuerst von Josua Burns Steinblöcke statt der Holzunterlagen aus der Bahn der Lawson-Mine bei Newcastle angewandt und auf denselben die Schienen mit eisernen Nägeln in Holzdübeln befestigt.