Die Namen der Geschäftsmänner, welche die Gesellschaften in das Leben gerufen haben, sind noch weniger genannt, als die der betheiligten Techniker; die Geschichte der Gegenwart glaubt sie mit dem erworbenen pecuniären Vortheil abgefunden.
In England ist vor Allen Booth, der geistvolle Direktor der Liverpool-Manchester Bahn, zu nennen, dann die größten Ingenieure unserer Zeit: die beiden Stephenson, der geniale Brunnel, Wood, Locke, Walker, Green, Clegg, Bignoles etc.
In Frankreich nennt man die verdienten Leute mehr bei Namen; Pereira, Rothschild, Bartholomy etc. standen an der Spitze der großen Unternehmungen. Die Oekonomie und Philosophie des Eisenbahnwesens bildeten aus: Teissereuc, Michel Chevalier, Minard, Daru und die Ingenieure Jacob Blum und Cordier, die, indem sie große Bahnen bauten, treffliche Werke über die Oekonomie derselben schrieben, und endlich Bineau, der sich vom Ingenieur der Bahn von Paris nach Rouen zum Finanz-Minister aufschwang. Dank der Thätigkeit dieser eminenten Personen ist die Administration und Oekonomie der französischen Bahnen eine der besten der Welt. Unter den Eisenbahn-Technikern Frankreichs ragen empor Seguin, Mony, Poussin, Flâchat, Talabot, Clapeyron, Pambour, Jullien etc., deren Namen theils an die ersten, theils an die größten Bahnen Frankreichs, theils an große literarische Werke über Eisenbahnwesen geknüpft sind.
In Deutschland, wo man offiziell nur selten Namen, sondern nur Behörden nennt, ist das Verdienst noch schwerer als in England historisch zu verfolgen und es ist zu wünschen, daß die Nation sich gewöhne mit Stolz die Namen von List, Harkort, Gerstner, Schönerer, Denis, Mellin, Kunz zu nennen.