(Schweiz), Linien: a) Rupperswyl-Wohlen (13,451 km), eröffnet 23. Juni 1874; b) Wohlen-Muri (9,531 km), eröffnet 1 .Juni 1875; c) Muri-Rothkreuz (17,491 km), eröffnet 1. Dezember 1881; d) Rothkreuz-Immensee (7,066 km), eröffnet 1. Juni 1882; e) Brugg-Othmarsingen (8,078 km), eröffnet 1. Juni 1882; f) Othmarsingen-Hendschikon (1,864 km), eröffnet 1. Juni 1882, zusammen 57,471 km. Der Betrieb auf den Linien a)—c) und e)—f), sowie der Gemeinschaftsbetrieb auf der der Nordostbahn gehörigen Linie Aarau-Rupperswyl wird von der schweizerischen Centralbahn geführt, wogegen der Betrieb der Linie d) an die Gotthardbahn verpachtet ist. Die Betriebsführung erfolgt für gemeinsame Rechnung der schweizerischen Centralbahn und Nordostbahn, welche das Anlagekapital von 12 200 000 Frs. zu gleichen Teilen aufgebracht haben. Stärkste Steigung 10,5 mm, kleinster Kurvenradius 244 m Anschlüsse: in Rupperswyl und Rothkreuz an die Nordostbahn, in Immensee an die Gotthardbahn, in Wohlen an die Zweigbahn Wohlen-Bremgarten. Das auf Grund des Rechnungsgesetzes festgestellte Baukonto zeigt mit Ende 1887 11625 531 Frs. (pro Kilom. 202 285 Frs.). Die Bedeutung der Aarg. Südbahn liegt darin, Teilstück der kürzesten Bahnverbindung von Basel (via Olten) nach Immensee (Gotthardbahn) zu sein, weshalb der Großteil des deutsch-italienischen Gotthard-Güterverkehrs über diese Linie transitiert. Die Übernahme der A. durch die beiden Nachbarbahnen erfolgte durch den Vertrag vom 25. Februar 1872 mit der aarg. Regierung. Die Organisation der Verwaltung ist analog derjenigen der Bötzbergbahn (s. diese). Dietler.