Encyclopädie 1890: Abdeckung

von Gewölben Coat, mortar-bed; Chape, f.) zum Schutze des Gewölbmauerwerks gegen Eindringen der Niederschläge besteht in den meisten Fällen aus einem 3—6 cm starken Cementüberguß, oder außerdem noch aus einer in Cement gelegten Schichte von Ziegelplatten mit versetzten Fugen, welche zuweilen auch noch mit einer dünnen Cementschichte überzogen wird. Nachdem infolge der Erschütterung beim Befahren der Brücken der Cement leicht rissig wird, so überzieht man die Cement- oder Plattenabdeckung häufig auch noch mit einer zähen Asphaltschichte von 1—1,5 cm Stärke oder belegt selbe mit Asphaltfilz oder präparierter Asphaltpappe (Isolierplatten) oder mit Asphaltplatten, deren Fugen mit Asphalt verstrichen werden. Die A. mit Bleiplatten wird wegen ihrer Kostspieligkeit selten angewendet. Wurmb.