Durch gewisse geometrische Verfahren, deren Beschreibung hier zu weit führen würde, werden zunächst die relativen Lagen von thunlichst vielen Punkten, in einem gewissen Maßstabe verkleinert, auf einem Blatte Papier fixirt und die dazwischen liegenden Elemente, in der Ansicht in der Fläche, nach einem geübten Augenmaß eingezeichnet. Die hierzu benützten Werkzeuge heißen Meßtisch, Bussole, Kippregel, Theodolit, Visirlineal etc. Die Höhen der Gegenstände und Punkte werden gefunden, indem gewisse Absehen, Fernrohre, Visire, denen man durch Lothe, Wasserwaagen oder hydrostatische communicirende Röhren eine vollkommen horizontale Lage gibt, auf entfernt aufgestellte, nach Maaßen eingetheilte Latten, oder auf Visirscheiben gerichtet werden, so daß sich die Differenz der Höhen der Latten etc. ergibt. Zu ungefähren Ermittelungen im Großen bedient man sich auch des Barometers. Die hierzu gebrauchten üblichen Instrumente heißen Libellen, Lothe, Visire und Setzscheiben, Nivellirinstrumente, Canalwaagen etc.